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  • Buster  "Der Bursche"                                             01.06.2001       Zwilling
  • Tascha  "die an Wheinachten geborene"                  24.12.2002       Steinbock
  • Anuschka  "die Begnadete"                                    24.12.2002       Steinbock
  • Sibiria  "steht für Sibirien"                                      24.06.2004       Krebs
  • Ares  "Kriegsgott"  (Vitorino vom Deister)                 05.11.2004       Skorpion
  • Tadita  "eine die Rennt"                                         01.11.2005       Skorpion



  • Buster alias Busti, Busterli, Burscht

Buster im Frühling 2005Buster ist mein erster Husky, zu ihm habe ich eine ganz spezielle Beziehung, wir verstehen uns inzwischen auch ohne Worte.             
Nun es war Sommer 2001 da hat sich die Idee einen Husky zu erwerben in meinem Kopf eingenistet und so schritt ich auch gleich zur Tat. Ich blätterte in der Tierwelt und wurde auf Anhieb fündig. Wir holten Buster mit 9 Wochen zu uns. Er war ein drahtiger, süsser Hundewelpen mit den blausten Augen der Welt, was durch seine damals noch ganz schwarze Maske besonders hervorgehoben wurde.
Leider wurden wir beim Kauf übers Ohr gehauen, Buster hatte weder gültige Papiere noch war er geimpft oder entwurmt. Na ja man lernt daraus und die Gesundheitsvorsorge war schnell nachgeholt.
Nun begann eine Zeit die ich mir nie so vorgestellt hätte. Mein kleiner süsser Welpe hatte es nämlich Faustdick hinter den Ohren, so knurrte er mit 10 Wochen munter Leute an die ihm gerade nicht passten, das ein „Komm zu mir" oder „Fuss“ Kommando ernst gemeint war, wollte er auch nicht glauben und so hatten wir am Anfang so einige Auseinandersetzungen miteinander. Ausserdem mussten in den letzen Jahren vier Katzen (zwei davon meine eigenen) einen Wahnsinns Schutzengel gehabt haben, den Sie kamen alle nahezu unbeschadet wieder aus seinem Maul heraus…
Leider scheute mein Schlitzohr auch keine Konfrontationen mit Artgenossen, aber dank meiner Wachsamkeit konnten wir das stets verhindern.
So das hört sich jetzt alles sehr negativ an. Aber ich kann euch sagen Buster hat sich zu einem super tollen Hund gemausert, es hat uns beide viel Zeit gekostet um den richtigen Umgang miteinander zu lernen (Dank hier an Hundeschule Andy Oberthaler, Bremgarten).
Aber ich kann heute sagen, ich besitze eine Husky mit einem aussergewöhnlich gutem Gehorsam, also ich denke eine Begleithundeprüfung wäre absolut kein Problem für uns. Buster hat mich in der Vergangenheit sogar an kleinere Einsätze im Sicherheitsdienst begleitet und das hervorragend gemeistert.
Auch am Schlitten macht er mittlerweile eine gute Figur, er hat zwar manchmal noch etwas Flausen im Kopf, aber er wird immer besser.
Jedenfalls möchte ich Buster auf keinen Fall missen, ich denke er war und ist mir einer der besten Lehrer. Und wir haben den grössten Spass zusammen.

Er kann doch so überheblich schauen... :-)



Kürzlich haben wir bei Buster eine Futterallergie festgestellt sowie etwas verschobene Wirbel. Er wurde wieder eingerenkt und das passende Futter gesucht. Und siehe da nach etwa zwei Monaten kam der Erfolg er zieht jetzt den ganzen Weg und nicht wie vorher nur am Anfang und durch das richtige Futter ist er viel Ausdauernder geworden. Wir behalten ihn jetzt speziell im Auge aber ich denke es kann nur besser werden :-)


  • Tascha  und Anuschka alias Müüs, Tasch, Madam / Anuschki, Anusch, Nuts

Tascha im Frühling 2005Ich wollte Buster auf keinen Fall mehr alleine halten also habe ich wieder die Tierwelt zur Hand genommen und gesucht. Diesmal endete unsere Suche bei dem Inserat der Firma Rafters in Disentis GR. Sie hatten noch zwei 11 Monate alte Huskys aus einem ungewollten Wurf übrig, genau das richtige alter den ich hätte ein Welpen nach Siobhàns tod nicht ertragen. Da wir an dem kommenden Wochenende sowieso an einem Bikejöringrennen in Balzers teilnahmen, packten wir die Gelegenheit und schauten uns die zwei an. Auf dem nach Hause weg war unser Rudel dann auf 3 Hunde angestiegen. Mmhhh ja ich wollten nur einen nehmen, aber ich konnte mich nicht entscheiden und so kamen Tascha und Anuschka zu mir. Diesen Entscheid habe ich niemals bereut! Meine zwei Mäuse wie ich sie immer nenne. (Wenn’s um den Mäusefang geht sind sie Weltmeister, die Gartengestaltung ist auch dementsprechend). Die beiden waren mit 11 Monaten extrem klein und fein und trotz aller Hoffnung auf einen Wachstumsschub, sie sind es geblieben. Aber die zwei legen eine Power an den Tag, da kann so manch grosser, kräftiger Sibirier einpacken. Tascha ist der Ruhige Pool bei uns im Rudel in ihrer vertrauten Umgebung bringt sie nichts aus der Ruhe. Anuschka ist unser Clown, sie scheint immer für Schabernack bereit (Sie hat schon diesen kecken Ausdruck im Gesicht). Ausserdem sind die zwei richtige Schmusemonster, das geht soweit das sie sich auch an fremden Beinen sofort anlehnen läuft die Person weg, fallen die Hunde buchstäblich zu Boden.


Ist sie nicht hübsch :-)


Für die welche es nicht erkennen, das ist Tascha

Anuschka Frühling 2005Die beiden sind aber extrem Sensibel, daran musste ich mich erst gewöhnen. Laute Stimmen, quietschende Fahrradbremsen, nur schon Autofahren alles war für sie eine einzige grosse Bedrohung. Doch mit sehr, viel Geduld (Wir reden hier von Monaten sogar über ein Jahr) habe ich es geschafft. Tascha fährt heute gern Auto und Übergibt sich nicht mehr alle 5 Minuten. Anuschka mein hinterlistiges Hündchen (hat auch schon mal an einem Schaf geknabbert) ist zu einer folgsamen Hundedame geworden die im Training ihr letztes für einen gibt. Fahrrad und Trainingswagen, dürfen jetzt quietschen und rattern ohne dass sich gleich beide hinlegen und um ihr Leben zittern. Und Tascha geht beim Reiten sogar den ganzen weg ohne Leine im Fusskomando neben her. Das einzige Problem was wir bis Anfang 2005 hatten war das Tascha einfach nicht ziehen wollte. Aber auch hier zahlte sich die Geduld aus. Am 4. April 2005 konnte ich sie endlich an ihr erstes Rennen mitnehmen, und sie hat es mit Bravour und ohne Angst geschafft! Tascha wird wahrscheinlich immer mein schwächster Hund im Team sein, aber solang sie mitläuft ist das ok. Dann muss ich halt mehr rennen :o)

Anuschka als Welpe, sie war schon  damals die kleinste, und brauchte  etwas nachhilfe...


  • Sibiria alias Sibi, Sibi-Bibi, Buddy, Sibeli-Bibeli

Wie ihr vielleicht schon gelesen habt musste ich im Herbst 2004 meine geliebte Stute Amber Knight aus persönlichen Gründen verkaufen. Dies hinterliess natürlich ein riesiges Loch in meinem Inneren und wie könnte man das besser heilen als mit einem süssen Welpen. Sibiria stammt aus der Zucht eines Bekannten von mir, da ich wusste das sie und ihr Brüderchen Puran noch kein Heim hatten liess mich der Gedanke nicht mehr los, sie zu mir zu nehmen. Aber diesmal blieb ich hart, ich nahm nur ein Husky ;o). Sibiria ist ein kleiner Zwirbel, ich vermute das sie noch ein bisschen Malamutblut in sich trägt, denn ihr Vater war ein stattlicher Bursche mit der Grösse und der Kraft vom Malamut und der Leichtigkeit und Geschwindigkeit des Sibiriers. Am liebsten spielt Sibiria Stundenlang mit Ares (da haben sich zwei verrückte gefunden). Von Kommandos hält sie so ziemlich nichts, trotzdem kann sie schon ganz ordentlich gehorchen (Dafür müssen wir uns aber immer beide fest Konzentrieren). Nur das abrufen aus dem Freilauf klappt noch nicht so gut, aber das kriegen wir auch noch hin. Michi nennt sie den Radar da sie beim spazieren immer hin und her rennt während sie alles nach interessantem absucht und niemals nur einfach geradeaus laufen kann. Sie ist eine Aufgeweckte Junghündin voller Power. Wir nehmen Sie jetzt seit kurzem auch auf kleine Trainingseinheiten mit, sie zeigt sich schon sehr vorbildlich am Wagen. Sie hatte ja auch genug Zeit um die anderen im Winter zu beobachten, da nahm ich sie nämlich im Schlittensack mit damit sie nicht allein zurückbleiben musste. Sie machte mit ihrem Gejaule unterwegs ihre Rudelkollegen ganz konfus, weil sie Sibiria zwar hören aber nicht sehen konnten. Aber daran gewöhnten sich alle schnell. Obwohl ihr Vater riesig ist, hat Sibiria sich entschlossen klein zu bleiben, sie ist knapp grösser wie Anuschka, na ja so passen wenigstens alle ins gleiche Bild ;-)

Sibiria Frühling 2005



  • Ares unser Dobi alias Ari, Büebeli, Ari-Bari





Nein, kein Husky… Es musste ein Dobermann sein, wie das? Dobermänner gefallen mir einfach und ich hoffe das ich nun einen Hund habe mit dem ich etwas mehr auf dem Platz arbeiten kann. Ares ist am 13. Juni 2005  im Alter von 8 Monaten zu uns gekommen, wir haben ihn aus dem französischen Elsass. Die erste Begegnung mit seinen vier neuen Kameraden lief nach anfänglichem brummen von Buster ganz gut. Wir konnten ihn von Anfang an mit dem Rudel laufen lassen. Wir haben Ares gleich kastrieren, so kommt es sicher nicht zu Unstimmigkeiten zwischen den Rüden. Und bis jetzt hat es sich bewährt. Ares kennt noch nicht viel, er wohnte im Elsass wunderschön auf dem Land, was aber leider auch bedeutet das er nicht einmal Autos richtig kannte. Wir holen jetzt alles nach, gehen in die Stadt, fahren Zug besuchen die Hundeschule und versuchen ihm halt so viel wie möglich zu zeigen.

Er zeigt sich sehr lernwillig und es macht spass mit ihm zu arbeiten. Ein, zwei hartnäckigere Probleme haben wir aber mit der Zeit wird auch das klappen. Er ist wie Sibiria ein Zwirbel nur halt ein sehr grosser. Sibiria war von Anfang an seine beste Freundin sie bringt ihm alles bei was er im Alltag wissen muss und leider auch was er nicht wissen muss… Er lässt sich von seiner kleinen Freundin sogar die Leviten lesen, das sieht dann so aus „grosser Dobi“ ganz unterwürfig liegend und klein Sibiria voller stolz vor ihm stehend. Ja sie hat ihren „Mann“ im Griff.

Ares läuf im Gespann er hat die Kondition super schnell aufgeholt und macht seine Arbeit sehr gut, er ist sogar schon 2 mal im lead gelaufen mit Erfolg :-) Am besten arbeitet er aber als Wheeler. Im Winter kriegt er dann noch ein warmes Mäntelchen als Fell ersatz damit er sich im Schnee genauso wohl fühlt wie seine Kumpels.

Unser Schnee-Engel

Und noch eines von unserem edelsten Schlittenhund



  • Tadita (Sib x Mala x Alaskan) alias Krümmel, Krümmi-Bümmi, Krümmi, Taditeli

Ja genau ich spinne! Denke ich werde mich bald mal einer Behandlung unterziehen. Nein ernsthaft, ich schwöre das ist die letze, bzw. letzter Husky,..äh letzter Hund. Es kommt nichts mehr vierbeiniges ins Haus auch nicht in den Zwinger oder in einen Stall, hier nach diesem Bild und Text ist Schluss keine Tiere mehr, genug ist genug...

Ok nachdem ich mein Gewissen erleichter haber erzähl ich euch was über die Süsse.

Wir waren am Thuner Wagenrennen als Michi mich darauf aufmerksam machte das die im Auto neben uns ein Inserat mit Welpen an der Autoscheibe kleben hatten. Aus reiner Neugier (logisch, was denn sonst) hab ich dann mal nachgefragt und zufällig hatte Daniela (Züchterin) auch noch rote Welpen und auch noch weibchen, wo doch jeder der mich kennt weiss das ich schon seit 3 Jahren von einem roten Husky träume... Tja und ist es doch nahe liegend sich diesen Traum zu erfüllen wo er doch so nah ist... oder nicht?

Taditas Mutter heisst Chesana und ist ebenfalls rot, sie ist eine grosse kräftige Hündin halb Sibirier, halb Malamut und gefällt mir auch sehr gut, sie hat 6 gesunde munter Welpen zur Welt gebracht 4 Jungs 2 Mädels. Der Vater gehört nicht Daniela sondern einem Bekannten von ihr, es ist ein Alaskan Husky, bin ja mal gespannt was er Tadita an Genen mitgegeben hat. Als wir das erste mal schauen waren, hatten sie ein Alter von 13 Tagen und hatten eben an diesem Sonntag die Augen geöffnet. Wie kleine Meerschweinchen sahen sie aus. Ich konnte mich noch nicht entscheiden aber Tadita war schon Favorit der beiden Mädels.

Mit 4 Wochen war ich nochmals da, die kleinen spielten bereits und waren so tapsig und einfach goldig. Tadita ist von ganz allein zu mir gekommen und auf mein Schoss gekletter und dort geblieben, sie hat ein wenig auf meinem Finger gekaut und ihre Geschwister beobachtet während sie meine Streicheleinheiten genoss. Tja sie hat mich am Haken so charmant wie sie ist muss ich sie ja nehmen. Sonst kann man noch nicht viel sagen. Aber ich schreib bald mehr. Ich werd sie jetzt alle 2 Wochen besuchen bis ich sie holen kann, das wird dann so ca 13. Januar sein und wir freuen uns alle schon riesig!!!!

Einfach süss, Tadita ist die hinten in der Mitte...

Und hier seht ihr noch den stolzen Papa von Tadita, er ist schnell wie der Wind und super lieb. Toller Charakter und super Arbeitswille.

Tadita ist mitlerweilen ein kleiner Riese geworden, sie ist die grösste von allen..

Sie hat grüne Augen bekommen, und ihr Fell ist ein schönes helles Rot, das sich langsam wieder etwas dunkler färbt.

Wie erwartet liebt sie ihre Aufgabe als Schlittenhund und macht es schon bald wie ein Profi

Sie ist einfach ein toller Hund, Charakter 1A!!!!!